Die Geschichte vom kleinen ICH-BIN-ICH ist eine wunderschöne Kindergeschichte über Vielfalt, Selbstfindung und Akzeptanz. Sie ist einfach so herzlich geschrieben und meine Kinder lieben sie. Soweit ich weiss, ist sie schon über 30 Jahre alt und in nahezu jedem österreichischem Kinderbuchregal zu finden.

„Wer nicht weiss, wie er heisst, wer vergisst wer er ist, der ist dumm!“ Bumm. Sagt der Laubfrosch. Ziemlich fies.

 

Zu Beginn des Buches findet man eine Anleitung, derer folgend das ICH-BIN-ICH nachgebastelt bzw. nachgenäht werden kann.

Irgendwie hat es mich gereizt den lustigen, kleinen Stofffreund ins Kinderzimmer zu holen, also hab ich mich mal daran gewagt. Wer ihn ebenfalls nachbasteln möchte, aber vielleicht das Buch nicht zur Hand hat, dem hilft eventuell meine kleine Anleitung. Diese findet Ihr auch als Download HIER.

Ihr benötigt:

Ein paar Baumwollstoffreste (15×15 cm für den Kopf, 20×20 cm für den Körper, zwei mal 26×3 cm für die Ohren), Füllwatte, ein wenig Wolle sowie Nadel & Faden.

Die Ecken des kleineren Stoffquadrates für den Kopf legt ihr mittig zusammen, füllt es gut mit Watte und näht es zusammen. Im Anschluss daran bindet ihr an einer der vier Ecken die Nase mit feiner Wolle ab.

    

Dann wird das größere Stoffquadrat ebenfalls mit Watte gefüllt und in der Mitte zusammengenäht. Anschließend werden an allen vier Ecken die Füße mit feiner Wolle abgebunden.

    

Mein Sohne meinte völlig zurecht, dass der Stofffreund unmöglich auf so kleinen Füßen würde gehen können. Also habe ich danach noch allen vier Füßen ein paar Schuhgrößen mehr gegönnt und die Wolle etwas großzügiger um die Ecken gewickelt.

Im Anschluss daran habe ich die Augen aus weißem und schwarzem Filz ausgeschnitten und mit Allzweckkleber auf dem Kopfteil platziert. Hier kann man sicherlich auch Heißkleber oder Textilkleber verwenden. Nur Annähen hat leider nicht wirklich funktioniert. Es sähe vielleicht schöner aus, die Augen schon vor dem Befüllen des Kopfteils auf das Quadrat zu nähen. Vielleicht mache ich das beim nächsten Mal.

    

Für die Fransen (und den Schwanz) legt ihr einen Wollfaden mittig aufeinander, teilt ihn mittig ab, legt ihn wieder aufeinander und so weiter. Dadurch entsteht eine Quaste, die ihr mit einem kleinen Wollfaden zusammen bindet. Die Quaste kann dann nach Belieben abgeschnitten und gekürzt werden. Unser Stofffreund trägt die Haare ziemlich kurz.

Die Ohren werden aus den beiden Stoffresten 26×3 cm genäht. Hierzu legt ihr je ein Stoffrechteck rechts auf rechts, in den Bruch (d.h. ihr klappt ihn einmal in der Mitte zusammen). Dann näht ihr die offene, lange Kante zusammen und wendet das Stück durch eine offene, kurze Kante.

Anschließend werden die Ohren und die Ponyfransen an den Kopf genäht. zum Schluss werden Kopf und Körper miteinander verbunden und fertig ist das kleine Kuscheltier. Willkommen im Kinderzimmer!

    

 

 

 

 

 

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