Osterdekorationen sind nicht unbedingt mein Fall. Versteht mich nicht falsch, ich liebe jedes Jahr den Moment, wenn der Weihnachtsstern Platz macht für die ersten gelben Tulpen und Osterglocken. Ich habe auch ein paar wunderschöne Decken und Kissen, die erst mit dem kalendarischen Frühlingsanfang Einzug ins Wohnzimmer nehmen.

Darüber hinaus aber umgebe ich mich nicht so gern mit Porzellanhäschen im Bücherregal oder mit selbstgebastelten Osterküken-Fensterbildern. Und am wenigsten mag ich das Eintunken von hartgekochten Freilandeiern in Lebensmittelfarbe. Ich bemühe mich hierbei alljährlich die lieben Kleinen zu involvieren. Am Ende des Tages sitze ich dann doch alleine in einer farbenfrohen Küche, die Patschhände des Nachwuchses verlangen nach Kernseife und die fertigen, bunten Eier schreien mir jeden Morgen zu „Iss mich, ich bin nicht ewig frisch!“

Es erinnert mich an das weihnachtliche Plätzchen backen. In der Theorie versammele ich mich mit meinen beiden gut gelaunten Kindern um den goldgelben Mürbeteigkloß. Im Hintergrund dudelt Rolf Zuckowski im Radio, es wird gemeinsam ausgestochen, gelacht, geschnuppert, gewartet, dekoriert und gegessen. Theorie und Praxis. Bei uns sah es im vergangenen Dezember eher so aus, dass sich die Kids gerade mal fünf Minuten in der Weihnachtsbäckerei aufhielten. Sie schlugen sich die Bäuche mit dem rohen Teig voll, um sich dann, irgendwas von einem dringenden Legoaufbau murmelnd, aus der Küche zu verabschieden.  Sie kamen nur noch einmal zum Kekse dekorieren zurück. Hauptsächlich allerdings um die Schokostreusel und den Hagelzucker abzustauben. In der Zwischenzeit war ich alleine damit beschäftigt ein Backblech nach dem anderen zu befüllen und ärgerte mich, nicht nur die halbe Menge Teig vorbereitet zu haben. Ach ja, die Sauerei aus Mehl, bunten Streuseln und Teigresten durfte ich dann ohne Unterstützung meiner ins Spiel vertieften Zwei beseitigen. Letztlich wurde von den fertigen Keksen fast nur die Deko abgeknabbert, mit dem Hinweis, der Teig hätte besser geschmeckt. Nächstes Jahr lasse ich wieder die Oma backen. Die behauptet, es mache Spass.

Back to the Eggs! Ich möchte Ihrer Aufhübschung eine letzte Chance abseits des Farbbades geben, bevor es ab Ostern 2019 bei uns nur noch die Fertigbemalten aus dem Kühlregal gibt. Ich habe ein paar Ideen für mehr Spaß im Osterkörbchen gefunden und ausprobiert.

 

1. Runde Gesichter:

Simpel aber ziemlich lustig. Man benötigt hierfür nur ein paar hartgekochte Eier, einen Edding und eventuell ein paar Wackelaugen.

          

 

2. Handlettering-Ei:

Die Materialien wie zuvor, das Ergebnis macht sich auch ganz gut im Nest.

          

 

3. Ich bin doch gar kein Huhn-Ei:

Pandas, Eulen und Pinguine haben tolle Eierköpfe. Man benötigt auch hier nicht mehr als ein, zwei Permanentmarker, Kleber, Schere und für die Öhrchen ein paar Stoff-oder Filzreste.

        

 

Ich habe richtig Freude an den lustigen Eiern. Meine Kinder mögen natürlich am liebsten die mit den Wackelaugen. Wer weiss, vielleicht war es das doch noch nicht mit mir und der Ostereiern.

Irgendwie kribbelt es mir auch gerade in den Fingern zu Weihnachten neuen Schwung ins Mürbegebäck zu bringen. Nur mit dem Edding sollte ich da wohl sparsamer sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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