Ich liebe es, praktische Sachen zu nähen. Fallen mir Dinge ein, die für die Kinder sinnvoll sind oder im Haushalt fehlen, stehe ich schon mit einem Fuß auf dem Nähpedal.

Bei meiner kleinen Recherche neulich über lange Autofahrten mit den lieben Kleinen, stolperte ich über Gurtkissen. Bequeme Stützen, welche dem schlafenden Kinderköpfchen traumhafte Ruhe ermöglichen. Die brauchen wir, unbedingt!
Relativ preiswert lassen sich diese, fachgerecht gefertigt, nach Hause liefern, aber mein DIY-Sturrkopf versagte mir den Klick auf den Paypal-Link.

Also habe ich stattdessen ein paar Freebooks durchforstet, die mich allerdings nicht hundertprozentig überzeugten. Aus den verschiedenen Anleitungen habe ich mir letztlich einfach die besten Ideen zusammen gesucht und losgenäht.

Hier also nun meine „Best-of-Gurtkissen“-Anleitung:
Eine Anleitung als pdf findet Ihr auch als DOWNLOAD. 

Material:

Fleecestoff, Baumwolle, Füllwatte, nähbares Klettband, Rollschneider, Lineal, Stecknadeln

Zuschnitt:

Fleecestoff: 20 cm x 56 cm 2 Mal
Baumwolle: 20 cm x 7 cm 8 Mal
Klettband je Hakenseite und Flauschseite: 14 cm 2 Mal
Eine NZG von 1 cm ist in den Maßen enthalten, so dass das Kissen am Ende etwa 19 cm breit und 55 cm lang sein wird. 

Zunächst werden die Klettbandstücke auf der rechten Seite der Baumwollzuschnitte mittig platziert und mit einem einfachen Geradstich festgenäht. Die übrigen vier Baumwollzuschnitte werden dann rechts auf rechts auf die Klettband-Baumwoll-Stücke gelegt und fixiert.
Beim Zusammennähen lasst Ihr je an einer kurzen Kante eine Wendeöffnung. Diese offene Kante schlagt Ihr nach dem Wenden um etwa einen halben Zentimeter nach innen und bügelt sie glatt. Mit einem engen Geradstich wird schließlich einmal rund herum abgesteppt und so auch die Wendeöffnung geschlossen.

Die Verschluss-Stücke werden nun auf der rechten Seite eines Fleece-Zuschnitts, innerhalb der Nahtzugabe, festgenäht. Positioniert die Stücke in gleichem Abstand und achtet darauf, dass die Verschlusshäkchen jeweils in die weiche Seite greifen.

Befestigt den anderen Fleece-Zuschnitt rechts auf rechts und steppt mit einer Nahtzugabe von etwa 1 cm rund herum ab. Lasst hierbei eine Wendeöffnung auf der langen Seite von ca. 7 cm.
Nach dem Wenden ist die Kissenhülle deutlich zu erkennen. Befüllt das Kissen nach Belieben mit Füllwatte.

Möchtet Ihr das Kissen tatsächlich als Kopfstütze benutzen, spart nicht an der Wolle. Soll das Kissen lediglich eine Art Gurtschmeichler sein, reicht etwas weniger Watte. Ich habe das Kissen prall gefüllt und die Wendeöffnung anschließend mit einem Matrazenstich sicher verschlossen.

Das Kissen lässt sich flexibel aber fest am Gurt fixieren.

 

Drei kleine Anmerkungen zum Schluss:

Achtet darauf, dass die Verschluss-Seite am Körper anliegt, da sonst der Gurt nicht mehr straff genug sitzt.

Auch KamSnaps wären als Verschluss denkbar. Eventuell stören die Druckknöpfe oder sind unbequem. Daher habe ich mich für Klett entschieden.

Statt Fleece könnt Ihr natürlich auch Baumwolle verwenden. Insbesondere, wenn es sehr warm im Auto sein sollte, könnte kühlende Webware angenehmer sein. Da ich es gerne gemütlich habe und unser Auto gut klimatisiert ist, entschied ich mich für die muckelige Variante.

 

Viel Spaß beim Nachnähen!

 

 

 

 

 

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.