Seitdem ich Instagram nutze oder YouTube schaue, lasse ich mich zwischendurch gern von Hack-Videos berieseln und inspirieren. Die Ideen sind oft genial oder schräg und haben leider meist eines gemeinsam: sie sind schnell wieder vergessen, obwohl ich sie unbedingt einmal ausprobieren wollte.

Allerdings haben es einige dieser Helferlein mit der Zeit in meinen Alltag geschafft. Diese möchte ich Euch heute einmal vorstellen.

 

NÄH-HACKS:

Als ich das Nähen für mich entdecke, durchforstete ich Pinterest und Co. nach Tricks, welche mir den Umgang mit Nadel & Faden erleichtern sollten. Ich habe einiges ausprobiert und folgende drei Helfer kommen bei mir nun immer wieder zum Einsatz:

Unterlegscheiben als Schnittmusterbeschwerer:

Der Umgang mit Schnittmustern fällt mir schwer. Ich mag weder das Lesen noch das Abpausen oder Übertragen. Anfangs sind mir die Muster häufig verrutscht und ich hab sie mühsam mit Büchern oder anderen Gegenständen fixiert.
Ein ganz toller Tipp, um die garstigen Vorlagen an Ort und Stelle zu behalten, ist es, sie mit einfachen Unterlegscheiben zu beschweren. Ich habe hierzu die heimische Werkzeugkiste durchforstet und mir ein paar dieser Scheiben zusammengeklebt. Damit es hübsch aussieht und stabil ist, habe ich die Scheiben-Gewichte mit etwas Filz umlegt und ringsherum knappkantig abgesteppt.

 

Auffangschale für Nähabfälle:

Ich bin eine sogenannte Esstisch-Näherin. In unserem Zuhause habe ich bisher noch keinen besseren Winkel zur Ausübung meines Hobbys gefunden, so dass sich die Familie daran gewöhnen musste, die Mahlzeiten gemeinsam mit meinen Nähmaschinen einnehmen zu müssen. Um Nähreste, Fäden und Stecknadeln im Essen zu vermeiden habe ich einen super Tipp gefunden, der sich zumindest an unserem Esstisch ideal umsetzen lässt. Ich habe eine Küchenabfall-Auffangschale neben die Nähmaschine geklemmt und kann seither wunderbar jede Form von Nähmüll schnell entsorgen. Es eignen sich hierfür übrigens auch sehr gut die Wickeltisch-Klemmschalen vom Möbelschweden.

 

Nähmaschine reinigen mit dem Trinkstrohhalm-Sauger:

Ich gehöre nicht zu den penibelsten Nähmaschinen-Besitzern. Die Maschinchen könnte durchaus geölt werden und der Staubpinsel sollte auch wieder einmal in den Ecken nach dem Rechten schauen. Insbesondere bei der Overlock sammelt sich sehr schnell alles mögliche Gefussel in den Gängen und Windungen. Eine einfache Art diesen Nähstaub erfolgreich loszuwerden, ist das Staubsaugen mithilfe eines Trinkstrohhalm-Aufsatzes. Hierzu nehme ich einen Trinkstrohhalm aus der Babyabteilung des ansässigen Drogeriemarktes und schneide die obere Öffnung mit einer Schere ab. Der geöffnete Trinkhalm kann nun einfach über den Staubsaugerholm gestülpt werden. Bei laufendem Sauger lassen sich so ideal alle Fussel aus den kleinen Verstecken der Nähmaschine herausholen.

 

HAUSHALT-HACKS:

Tricks rund um die Küche oder das Putzen gibt es ja wie Sand am Meer. All jene aufzuschreiben, die es in meine Routine geschafft haben, wäre doch abendfüllend. Hier nun aber ein Trommelwirbel für meine TOP 3:

Zitronen in der Spülmaschine

Ich habe diesen Hack vor ein, zwei Jahren gesehen und dachte zuerst: „So ein Unfug! Lebensmittelverschwendung.“  Fast hätte ich ihn wieder vergessen, bis mir eines Tages eine schrumpelige Zitrone aus der Obstschale entgegen lachte. Es war so eine, auf Golfball-Größe zusammengeschrumpfte Zitrusfrucht, die zum Kochen und Backen nicht mehr getaugt hätte und vermutlich recht bald im Biomüll gelandet wäre. Stattdessen habe ich sie dann aber geviertelt und in die Spülmaschine gelegt. Nach dem Spülprogramm (inklusive Spülmittel) war ich wirklich erstaunt. Die Gläser sahen klarer aus und alles roch herrlich zitronig. Ich habe zuvor häufig diese sündhaft teuren Spülmaschinendiamanten gekauft, damit die Gläser nicht stumpf werden. Das schenke ich mir seither und achte darauf, dass mindestens eine Zitrone in der Obstschale etwas länger liegen bleibt, damit ich sie mit gutem Gewissen mitspülen kann.

 

Erdbeere mit Strohhalm vom Grün befreien

Diesen Trick kennen bestimmt die meisten mittlerweile, aber er ist auch so gut, dass ich ihn immer wieder verwende. Um das Grün der Erdbeere zu entfernen, nehme ich einen Strohhalm und platziere ihn am unteren Ende der Frucht. Gerade nach oben durchgedrückt, wird der komplette Strunk entfernt und von der Beere bleibt viel leckeres Fruchtfleisch übrig.

 

Wäscheparfüm im Staubsauger

Staubsaugen nervt mich gewaltig. Das Geschleppe und Gezerre, der Lärm, ich bleibe immer wieder an einer Türklinke hängen, es müffelt, wenn der Beutel nicht taufrisch ist. Wenn ich eine Hausarbeit abgeben könnte, wäre es das Staubsaugen. Zumindest aber, was den Geruch betrifft, gibt es einen einfachen Trick. Saugt man eine Hand voll Wäscheparfüm ein, bleibt der Beutel viele Wochen lang frisch. Es ist deutlich angenehmer, den Sauger zu starten und tatsächlich hält sich der gute Geruch auch in der Wohnung für eine ganze Weile.
Ich benutze kein Wäscheparfüm in der Waschmaschine, da ich es überflüssig finde. Aber ab und zu ein bißchen davon im Staubsauger, das muss sein.

 

BUNTE HACKS

Manche Tricks lassen sich vielleicht weniger schön kategorisieren, toll sind sie dennoch:

 Kanister zur Pflanzenbewässerung:

Ist man im Sommer länger als ein Wochenende verreist, freuen sich Blumen und Pflanzen über flüssige Zuwendung. Da wir keine gießfreudigen Omas und Opas in der Nähe wohnen haben, greifen wir gerne auf die Bewässerung mit Kanistern und Wasserflaschen zurück.
Der prall gefüllte Wasserkanister wird hierbei neben die durstige Pflanze gestellt. Als „Leitung“ dient eine Bahn aus Küchenrollenpapier, welche aus dem Bottich bis hinein ins Beet reicht. So wird permanent Feuchtigkeit in die Erde abgegeben, bis der Kanister leer ist.
Flaschen stelle ich kopfüber in den Blumentopf und baue auch hier eine „Leitung“, etwa mit einer Haushaltskordel. So wird das Wasser langsam und gleichmäßig an die Pflanze abgegeben.

Nach 11 Tagen Frankreichurlaub sah unser Hochbeet so aus. Es funktioniert wirklich gut.

 

Windel als Wertsachen-Safe

Am Strand oder Badesee renne ich oft den lieben Kleinen hinterher und habe doch ein ungutes Gefühl dabei, meine Wertsachen in der Tasche zu lassen. Am liebsten bediene ich mich dann des „Windel-Safes“, da ich denke, dass dieser wohl nur von den mutigsten Dieben geknackt werden kann. Ich nehme eine saubere Windel, packe meine Habseligkeiten hinein, verschließe sie gut und lege sie etwas abseits der Handtasche, eventuell mit einem Windelbeutel umwickelt. Am Strand lässt sich gut noch etwas Sand drüber streuen, innen drin bleibt alles sauber. Bisher habe ich keine Verluste zu vermelden, und nutze den Hack schon seit einigen Jahren.

 

Ü-Ei als Lutscher-Box

Ein beliebte Hilfe für alle Mamis, die hin und wieder angelutschte Lollis in die Hände gedrückt bekommen sind Ü-Eier-Lolli-Boxen. Hierfür wird  mit einer Ahle oder spitzen Schere ein Loch in das Gelbe vom Ü-Ei gestochen und schon ist eine prima Lutscher-Aufbewahrung gezaubert. Ich habe immer zwei davon in der Schublade liegen, denn die meisten Lollis liegen bei uns nach wenigen Minuten auf dem Couchtisch oder wenn es schlecht läuft, auf dem Sofa. So kann ich sie sicher verwahren und für den nächsten Jieper wieder hervorholen.

 

Ist etwas für Euch dabei? Dann viel Spaß beim Nach-Hacken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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