Ich bin sehr gerne kreativ, aber leider nicht besonders künstlerisch begabt. Ich bewundere Menschen, die ihr Innerstes mit Farbe oder Musik ausdrücken können. Sehr inspirierend finde ich Videos, in denen Kunstwerke, scheinbar ohne größere Mühe geschaffen werden. Bob Ross lässt grüßen.

Dann experimentiere ich auch mit Pinsel und Farbe, manchmal bin ich zufrieden mit dem Ergebnis, meistens eher frustriert.
Beim Malen habe ich aber ein Produkt entdeckt, mit dem auch mir einige hübsche Akzente gelingen: Masking Fluid.

Masking Fluid ist eine Art flüssiger Kleber, der sich fest mit dem Untergrund verbindet, aber im getrockneten Zustand mühelos wieder abziehen lässt.


Die Anwendung:

Die Maskierflüssigkeit ist im Fäßchen oder als Stift erhältlich. Ich habe das Fäßchen zu Hause und es lässt sich sehr gut händeln, allerdings beißt der Geruch etwas in der Nase.
Ich trage die Flüssigkeit mit einem Pinsel auf, für ganz feine Konturen verwende ich auch ein Holzstäbchen. Um den Pinsel vor der klebrigen Masse zu schützen, halte ich ihn vorher kurz unter Wasser und gebe ein klein wenig Flüssigseife dazu.

Masking Fluid lässt sich auf Papier oder Canvas problemlos auftragen und später wieder abziehen.
Die Flüssigkeit trocknet innerhalb weniger Minuten an der Luft oder noch schneller unter Zuhilfenahme eines Heißluftföns. Bitte nie mit einem richtigen Fön antrocknen, da dieser den Untergrund in Mitleidenschaft ziehen würde.
Erst wenn das Fluid komplett getrocknet ist, wird die eigentliche Farbe aufgetragen. Wasser und Farbe dringen nicht in die abgeklebten Bereiche.
Nachdem die Farbe vollständig abgetrocknet ist, kann das Maskiergummi abgezuppelt werden. Der entstandene Kontrast macht einfach Spaß.

Inspirationen:

Ich habe einige Pinseleien mit Masking Fluid ausprobiert. So siehts aus:

City by Nacht:

Mit einem Fineliner lassen sich die Kontraste verstärken. Die Sterne habe ich mit einem weißen Stift hinzugefügt.

Lesezeichen:

Das Malerkrepp schließt die Seiten sauber ab. Um die Farbe zu versiegeln, habe ich die Lesezeichen zum Schluss mit Serviettenkleber eingepinselt.

Seifenblasen:

Die Zwischenräume habe ich mit einem weißen Stift bearbeitet und für mehr Kontrast ein paar Spritzer Acryl-Weiss aufgesprenkelt.

Bäume im Wald:

Die Tannen habe ich mit einem dünnen Pinsel nur grob gepinselt. Die gestempelten Bäume im Vordergrund geben mehr Kontrast.

Grußkarten im Polaroid-Format:

Das Malerkrepp gibt den Rahmen vor. Mit einem Fineliner lassen sich zusätzliche Akzente setzen.

Mit Masking Fluid und ein bißchen Farbe lassen sich schnell die unterschiedlichsten Ideen zu Papier bringen.

Probiert es einfach aus!

Animami


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