Es gibt Wörter, die ich als Kind bereits gerne gekannt hätte, als wir HANGMAN spielten. Schrägbandformer wäre so eins.

Tatsächlich kenne ich das Wort aber erst seit wenigen Monaten.
Als ich in der Osterzeit verschiedene Körbchen für das ein oder andere Osterei nähte, fehlte es mir an den passenden Bändern, um die Kanten hübsch zu umfassen. Auf der folgerichtigen Suche stieß ich recht schnell auf ein Tool, mit dessen Hilfe sich ganz normale Baumwollstoffe in individuelle Schrägbänder verwandeln lassen. Zugegeben, ich bin ein leichtes Opfer für interessante, mir neue Dinge, die einen großen Nutzen in Aussicht stellen. Schnell war das günstige Starterset bestellt und geliefert.

Im Umfang enthalten ist auch ein Schrägbandnähfuß. Meine Maschine hat ihn ohne mit der Nadel zu zucken akzeptiert. Ich habe ihn allerdings nur einmal ausprobiert und leise fluchend zurück in die schicke Box geräumt. Für die Verwendung des Fußes gibt es viele Video-Tutorials, in den frustrierend einfach gezeigt wird, wie er funktioniert. Ich finde, das Schrägband lässt sich mit dem Standardnähfuß viel leichter anbringen.

Der Schrägbandformer selbst hingegen ist extrem nützliches Werkzeug und ich zeige Euch gerne, wie ich ihn verwende. Für eine Anleitung im pdf-Format, schaut gerne HIER vorbei.

Ihr benötigt:

Baumwolle, Schrägbandformer, eine Ahle, Stoffklammern, Rollschneider, Lineal, Schneideunterlage, Bügeleisen

Die Baumwolle wird im 45°Winkel zur Webkante zugeschnitten. Mit einem Patchwork-Lineal oder Geodreieck lässt sich der Winkel schnell bestimmen.
Durch den schrägen Anschnitt erhöht sich die Elastizität des Stoffes und er kann sich später wunderbar an jede Kante anschmiegen.


Die Streifenzuschnitte müssen mindestens doppelt so breit sein, wie die letztendlichen Schrägbänder. Auf den Formern findet Ihr entsprechende Millimeterangaben. Für den 25mm-Former schneidet Ihr also einen ca. 5 cm breiten Streifen zu.

Da die Streifenzuschnitte nicht lang genug sind um beispielsweise ein ganzes Shirt zu umfassen, gibt es einen einfachen Trick, wie Ihr aus mehreren Zuschnitten ein langes Band zaubern könnt:
Die diagonalen Enden Eurer Streifen werden rechts auf rechts zusammengelegt, so dass sie einen 90°Winkel erzeugen. An der Nähmaschine werden die Enden mit einer kleinen Nahtzugabe zusammengenäht. Die Naht muss auf beiden Seiten gut verriegelt werden, da sie sich sonst schnell wieder löst. Die Nahtzugabe wird anschließend auseinander gebügelt und die überstehenden Ecken zurechtgestutzt. Die Übergänge sind später kaum zu sehen.

Mit Bügeleisen und Former verwandelt sich der Streifen nun in ein Schrägband. Hierzu wird der Stoff durch die große Öffnung des Formers gezogen und durch die kleine Öffnung gelangt er, deutlich geknickt, wieder heraus. Bei Bedarf kann der Stoff mit der Ahle nachgeschoben werden. Hitze, Dampf und etwas Druck sind nötig, um das Band zu formen.

Ausgekühlt lässt sich das Schrägband nun nach Belieben verwenden.

Zur Lagerung hefte ich die Schrägbänder einfach mit Stoffklammern zusammen. Ihr könnt sie natürlich auch auf alte Tesarollen oder andere Spulen wickeln.

 

Die hergestellten Schrägbänder eignen sich nun wunderbar, Eure Lieblingsteile individuell zu umfassen und zu verschönern.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

 

 

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