Neulich habe ich auf einem Kindergarten-Blog von Wasserperlen gelesen. Diese wären wunderbar dazu geeignet, die sensorische Wahrnehmung von Kindern zu fördern und deren Experimentriertrieb zu stillen. Ich kannte Wasserperlen bis dahin eigentlich nur als Blumenvasen-Deko feinerer Einrichtungshäuser.

Mich beschlich gleich so ein Gefühl, dass Wasserperlen zu der Kategorie Spielkram gehören könnten, die besser in der Kita aufgehoben wären als daheim. Bastel-Glitzerpuder gehört für mich beispielsweise eindeutig zu dieser Gattung. Kommt der Sohn mit einem liebevoll beklebten Stück Papier nach Hause, von dem der Glitzerstaub weht, bin ich heilfroh, dass dieses Pulver bereits in der Kita verschossen wurde und zuhause nicht weiter nachgefragt wird. Ist doch eigentlich ganz schön, wenn der Staubsauger in der Ecke stehen bleiben darf.

Irgendwie haben die bunten Kugeln aber doch meine eigene Neugier geweckt, so dass ich ein bisschen nachgeforscht habe.

Was soll ich sagen, die Neugier siegte und seit gut einer Woche sind die Perlen bei uns im Dauereinsatz. Ein paar Ideen und Spiele habe ich für Euch gesammelt. Ihr findet sie auch als pdf zum Download HIER.

Das Kugelbad:

Einmal im Wasser versenkt, entwickeln sich aus den Minikügelchen in kurzer Zeit geleeartige Bällchen. Der Wachstumsprozess an sich ist für meine Kinder wahnsinnig spannend zu beobachten. Zu voller Größe wachsen die kleinen Kugeln innerhalb von 24 Stunden, die Großen benötigen ca. 3 Tage. Meine Zwei lieben es, die Kugeln zwischenzeitlich immer wieder durch Ihre Hände gleiten zu lassen und in dem Wasser herum zu panschen.

Tipp #1:
Der Holz-Esstisch ist kein passender Ort fürs Kugelbad. Es sei denn, man mag Wasserflecken in der Maserung.

Das Geduldspiel:

Die ersten ausgewachsenen Perlen wurden vom Sohnemann direkt nach Farben sortiert und auf verschiedene Gläser verteilt. Er benötigte  allerdings ein wenig Übung und Fingerspitzengefühl, da die Biester sehr schnell aus den Händen gleiten.

Tipp # 2:
Der Couchtisch ist kein passender Sortierplatz. Es sei denn, man mag Wasserperlen unter dem Sofa.

Quetschball DIY:

Nehmt einen Luftballon und füllt ihn durch die Öffnung mit möglichst vielen Kugeln. Zugeknotet lässt sich der Ballon nun quetschen und drücken wie ein richtiger Anti-Stressball.

Tipp #3:
Nehmt unbedingt einen durchsichtigen Luftballon. So lassen sich tolle Farbreflexe erzielen.

Die Lichtbox:

Es entsteht ein hübscher Schimmer, wenn man die Perlen gegen das Licht hält. Dieser Effekt lässt sich mithilfe einer Lichtbox leicht erzielen. Dazu habe ich einfach nur eine kleine, durchsichtige Aufbewahrungsbox genommen und einige Weihnachtsdeko-Lichterketten hinein gelegt. Die kullernden Perlen auf dem Deckel zaubern ein tolles Licht.

Tipp # 4:
Es ist sinnvoll, dem Deckel eine Art Umrandung zu verpassen, etwa mit Heißkleber oder Washi-Tape. Andernfalls kann sich die Anzahl an Wasserperlen unter dem Sofa recht schnell erhöhen.

Die Fenstertüte:

Zuvor beschriebenen Lichtreflex erzielt Ihr auch ganz leicht, wenn Ihr eine Klarsichttüte mit etwas Washi-Tape am Fenster befestigt und darin einige Kugeln füllt. Die Kinder lieben es, die Wasserperlen in der Tüte nach oben zu drücken und wieder sinken zu sehen.

Tipp #5:
Verschließt die Tüte oben ordentlich. Das Washi-Tape hält die Finger-Patscherei zwar ganz gut aus, aber sicher ist sicher.

MATSCH IT!

Nach einer Weile des umsichtigen Spiels setzte bei meinen Beiden das Bedürfnis ein, die Kugeln zu quetschen und zu matschen. Eine ziemliche Sauerei, die unter großem Lachen erfolgte.

Tipp #6:
Diese Matscherei ist ausschließlich bei vorhandenen Rasenflächen zu empfehlen.

Die Wasserperlen sind ein toller Zeitvertreib und eine spannende Erfahrung für meine Kids. Da die Kugeln allerdings wirklich in jede Ecke springen und beim Matschen unschöne Spuren auf dem Parkett hinterlassen, ziehe ich ernsthaft in Erwägung, dem Kindergarten den Rest meines Vorrats zu spenden. Tatsächlich ist mancher Spielkram dort einfach besser aufgehoben.

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